Folgende Utensilien werden für den Nachbau benötigt

Werkzeuge:

  • Bohrmaschine mit verschiedenen Bohrern
  • Hand-Holzsäge oder Pendelhubstichsäge oder Gehrungssäge
  • Feile
  • Metallsäge
  • ggf. Winkelschleifer
  • evtl. Stechbeitel
  • Schraubenzieher  

Materialien:

Für die Stabilität und Sicherheit dieses Rodels übernehme ich keine Verantwortung, jeder muss gemäß seines Körpergewichtes, seines Fahrstils und der verwendeten Holzarten selbständig alle Maße des Rodels entsprechend anpassen. Alle Schraubenlängen und -dicken sind nur Richtwerte und hängen ab von den verwendeten Holz- und Skidicken und von den Belastungen, die sie aushalten müssen.

  • ein alter Ski
  • Vierkantlatte
  • Sitzplatte
  • Sitzpolster (z.B. alte Isomatte)
  • 3 versenkbare Flachkopfgewindeschrauben 6 cm x 6 mm (für die Befestigung des Skis am Rahmen) (falls der verwendete Ski sehr dick ist, sollte man 7 cm oder 8 cm lange Schrauben verwenden)
  • 2 Gewindestangen 18 cm x 6 mm 8 Holzschrauben 7 cm (für den Zusammenbau des Rahmens)
  • 4 Holzschrauben 5 cm (für die Befestigung der Führungshölzer an der Sitzplatte)
  • 2 Gewindeschrauben 6 cm x 6 mm (Befestigung der Handstange)
  • 9 Flügelmuttern 6 mm 2 Gewindeschrauben 9 cm x 6 mm + 2 Flügelmuttern 6 mm (Befestigung der Stange für die Oberschenkelauflage) ( nur beim Modell "Rodel  III" erforderlich)  

Hinweise zum Bau des Rodels:

Skis besitzen häufig gehärtete Stahlkanten, diese lassen sich nicht oder nur sehr schwer mit einer normalen Metallsäge durchtrennen. => Durch Hin- und Herbiegen kann man häufig den Stahl brechen (funktioniert meistens). Anschließend kann man die Kanten mit einem Hammer zurecht klopfen. Noch einfacher geht es natürlich, wenn man einen Winkelschleifer mit einer entsprechenden Trennschreibe zur Verfügung hat. Mit einem Winkelschleifer kann man sogar ganz einfach den Ski mit abgerundeten Ecken versehen.

  • Die Löcher im Ski und im Rahmen müssen exakt übereinstimmen (am besten in einem Vorgang bohren).
  • Die Löcher der Führungshölzer (Sitzplatte) und Rahmen müssen exakt übereinstimmen (am besten in einem Vorgang bohren sofern man so lange Bohrer besitzt).
  • Die Handstange muss aus einem wirklich stabilen Material sein, da sie ansonsten bei dem ersten Sprung mit dem Rodel bricht.
  • Die Sitzfläche muss gut gepolstert sein, da ansonsten jeder Stoß direkt in die Wirbelsäule geht und dieses kann sehr schmerzhaft sein.
  • Bei der Breite der Sitzfläche muss jeder selber die optimalen Maße ermitteln. Für etwas breiter gebaute Leute ist die bei meinen Modellen angegebene Sitzbreite viel zu schmal.
  • Der Ski kann eine Länge bis zu 100 cm aufweisen. Je länger der Ski ist, desto schneller wird der Rodel.
  • Die Höhe des Rodels ist ebenfalls variabel. Je höher man sitzt, desto komfortabler ist die Sitzposition. Mit zunehmender Höhe nimmt aber auch die Fahrstabilität etwas ab.
  • Die Oberschenkelauflage, die ich bei einigen Modellen (Alpiticus III) eingebaut habe, ist bei einfachen und nicht sehr steilen Abfahrten sehr angenehm. Sobald aber die Strecken anspruchsvoller und steiler werden, ist sie eher hinderlich.
  • Man kann auch noch einen Trageriemen anbringen, damit man bei kurzen Tragepassagen den Rodel einfach über die Schultern hängen kann

=>Impressum