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Gipfelbücher

Der Vorgänger der Gipfelbücher wurde von englischen Bergsteigern eingeführt. Sie hinterließen auf den bestiegenen Gipfeln Flaschen, in die sie ihre Visitenkarten steckten. Der nächste Bergsteiger konnte dann diese Visitenkarte durch seine eigene austauschen und mit dem Vorgänger Kontakt aufnehmen.

"Gipfelbücher kamen wohl erst um die Jahrhundertwende auf. In den Mitteilungen des ÖAV von 1911 findet sich folgende Notiz: Neue Gipfelbücher der Sektion Gemünd in Kärnten sind in Zinkblechbüchsen im Sommer 1910 auf folgenden Gipfeln hinterlegt worden ..."2

Heute findet man häufig Gipfelbücher in Blechkisten, die an Gipfelkreuzen angebracht wurden. Diese Blechkisten dienen zum Schutz vor Witterungseinflüssen. Oft handelt es sich bei den Gipfelbüchern um kleine Notizbücher oder auch, wie beim Hinteren Hörnle, um aufwändig bedruckte und gebundene Bücher.

 

Gipfelbuch vom Hörnle mit Inschrift
"Hörnle Gipfelbuch 1548 m"

 

 

Aufbewahrungsbox für das Gipfelbuch
- Brünstlkopf -
(Farchant)

Gipfelbuch Brünstlkopf

 

Aufbewahrungsboxen für das Gipfelbuch
und den Gipfelstempel
- Sonnjoch -
(Österreich)

Gipfelbuch Sonnjoch

 

Aufbewahrungsbox für das Gipfelbuch
und den Gipfelstempel
- Hirschberg -
(bei Kreuth)

Gipfelbuch Hirschberg

Literatur:
- Dem Himmel so nah...; Claudia Matthis, Berenkamp-Verlag, Insbruck 2002 / 18,50 Euro / neuerdings wird Claudia Matthis unter Claudia Paganini geführt. 
(Über die Bibliothek des Deutschen Alpenvereins kann man dieses Buch ausleihen, Buchnummer: 0001/2003 A 496)
- 2 Vom Materl bis zum Gipfelkreuz - Flurdenkmale in Oberbayern; Paul Werner, Richilde Werner; Berchtesgaden: Verlag: Plenk 1991


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