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Schloss Elmau - Meilerhütte - Leutasch

Ausgangspunkt – (Ziel):Schloss Leutasch 1008 m - Leutasch / Österreich 1115 m (Bushaltestelle)
Höhe (max):2367 m
Höhenmeter:1. Tag: ­ 1454 m, ¯ 88 m
2. Tag:
­ 530 m, ¯ 1200 m
3. Tag:
­ 650 m, ¯ 1250 m (=>zum Höhenprofil)
Länge:1. Tag: ca. 11 km
2. Tag: ca. 7,5 km
3. Tag: ca. 6 km
Gehzeit:16 - 17 Std.
Verkehrsmittel
Anfahrt - Rückfahrt:
Hinfahrt: Bahn bis Mittenwald, dann Taxi bis Schloss Elmau (20 €) - Rückfahrt: Bus von Leutasch nach Mittenwald, dann Bahn
Rund-, Streckenwanderung:Streckenwanderung
Wandergebiet:Wettersteingebirge
Charakter der Wanderung: Die Abstiege waren teilweise. nicht mehr genussvoll.
Schwierigkeit / Anforderungen / Gefahren:nicht ganz ungefährliche Wanderung, besonders bei Nässe ist von dieser Wanderung dringend abzuraten
Klettersteig:nein, es sind jedoch viele Kletterstellen vorhanden, die nicht durch Stahlseile gesichert wurden
Ausrüstung:gewöhnliche Wanderausrüstung, Übernachtungsutensilien, Wanderstecken
Beliebtheit der Route:mäßig frequentiert (das Gebiet um die Schachenhäuser ist höher frequentiert)
Hütten / Almen (bewirtschaftet):Schloss Elmau 1008m, Wettersteinalpe 1464 m, Schachenhäuser 1866 m, Meillerhütte 2366m, Wang Alm 1725m, Wetterstein-Haus 1717 m
Winterwanderung:nicht geeignet
Verlauf: Schloss Elmau 1008m - Königsweg - Wettersteinalpe 1464 m -Schachentor 1878m - Schachenhäuser 1866 m, Meillerhütte 2366m (Übernachtung), Söllerpaß - Scharnitzjoch 2048m - Wang Alm 1725m, Wetterstein-Haus 1717 m (Übernachtung) - Scharnitzjoch 2048m - Erinnerungs Hütte - Gehrenspitze 2367 m - Gasse 1115 (bei Leutasch)
Varianten: 
Besonderheiten / Beschreibung: Der Weg bis zur Meilerhütte ist relativ einfach. Wenn man genügend Zeit hat, sollte man in jedem Fall auch das Schachenhaus von König Ludwig besichtigen. Es ist zwar nicht besonders spektakulär aber recht nett anzuschauen (Eintritt 3 €). Von der Meilerhütte selber war ich etwas enttäuscht. Der relativ schlechte Ruf dieser Hütte hat sich bestätigt. Zu unserer Jahreszeit herrschte Wassermangel und daher gab es kein Wasser zum Waschen. Dieser Umstand ist noch zu verstehen - der Hüttenwirt der Meilerhütte hat es jedoch blendend verstanden aus diesem Umstand noch Kapital zu schlagen. Der Liter Mineralwasser wurde zu 3 € verkauft (normales Wasser wurde erst gar nicht angeboten, ebenfalls gab es kein Tee- oder Skiwasser zu kaufen). Hierbei muss man noch bedenken, dass die Meilerhütte über eine eigene Materialseilbahn verfügt, es muss also kein Wasser eingeflogen werden. Ansonsten war die Essensausgabe und Geschirrrückgabe so umständlich organisiert, so dass man sich ständig im Weg stand. Auch ließen sich natürlich lange Warteschlangen nicht vermeiden. Gezahlt wurde sofort nach jedem Getränk. Ein gemütliches Hüttengefühl kam bei mir nicht auf. Mein persönliches Fazit: Meilerhütte: na ja!!! - Den Abstieg von der Meilerhütte über den Söllerpaß sollte man nur bei absolut trockenem Wetter wagen. Dieser Abstieg verläuft durch äußerst steiles Gelände. Für diesen Abstieg sollte man mind. 50% mehr Zeit einplanen als bei normalen Abstiegen. Bei Nässe, verwandeln sich die Felsstufen ein eine äußerst rutschige Angelegenheit. Ich würde jedem abraten diesen Abstieg bei Regen zu wagen. Am Scharnitzjoch begegnet man freilaufenden Pferden, Schafen, Kühen und Ziegen. Die Übernachtung (7 €)min der privat geführten Wetterstein Hütte war sehr einfach - die Hüttenwirtin lässt jedoch eine angenehme Atmosphäre aufkommen. Das Essen war ebenfalls reichlich und hatte einen hüttenüblichen Preis. Die Gehrenspitze am 3. Tag ist wieder einfach zu erreichen. Der Abstieg nach Gasse ist jedoch nicht zu empfehlen. Es existieren einige Kletterstellen, bei denen ich mir sehnlichst ein Sicherungsseil gewünscht hätte. Dieser Steig wird meiner Ansicht nach nicht mehr gepflegt. Daher gibt es an einigen Stellen erhebliche Orientierungsprobleme, die gerade im felsigen und sehr steilem Gelände nicht gerade lustig sind (z.T. wurden rote Punkte mit schwarzer Farbe übermalt). Weiterhin verläuft ein großer Teil des Abstiegs durch eine felsige Rinne, die zum Teil mit Geröll gefüllt ist. Bei dieser ca. 1 - 1,5 km langen Rinne ist man ständig dem Steinschlag ausgesetzt. Ebenfalls ist es fast unmöglich diese Rinne zu begehen ohne selber Steinschläge auszulösen. (Achtung: bei größeren Gruppen - mind. 50% - 100% mehr Zeit einkalkulieren) Sehr gefährlich wird es dann, wenn von oben und unten gleichzeitig Wanderer aufsteigen wollen. Ich persönlich würde in dieser Rinne kein zweites Mal auf- oder absteigen wollen, es wäre mir einfach zu gefährlich.
Karten / Literatur:UK L 30 Karwendelgebirge 1:50 000 Bayerisches Landesvermessungsamt

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