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Krottenkopf (2086m):

Ausgangspunkt – (Ziel): Eschenlohe (637m) Bahnhof – Farchant (672m) Bushaltestelle
Höhe (max):2086 m
Höhenmeter:1. Tag: ca. 1449m
Länge:1. Tag: ca. 14 – 15 km
2. Tag: ca. 10 (13 km mit Besteigung des Bischofs)
Gehzeit:2 Tage (konditionsstarke Wanderer können diese Tour auch an einem Tag begehen) / 1. Tag ca. 5 Stunden, 2. Tag hängt von der Route ab
Verkehrsmittel
Anfahrt - Rückfahrt:
Anfahrt: Eschenlohe Bahnhof, Deutsche Bahn
Rückfahrt: Farchant Bushaltestelle im Ortskern – Oberau Bahnhof, Deutsche Bahn
Rund-, Streckenwanderung:Streckenwanderung: Eschenlohe - Farchant
Wandergebiet:Estergebirge
Charakter der Wanderung:schöne 2-Tageswanderung ohne größere Kletterstellen
Schwierigkeit / Anforderungen / Gefahren:keine besonderen Gefahren, etwas Schwindelfreiheit ist Voraussetzung / Achtung: Bei Regenwetter (nassem Untergrund) ist der Abstieg über den Kuhflucht-Steig nach Farchant nicht zum empfehlen. Dieser Abstieg ist sehr steil und kann unter Umständen sehr rutschig und matschig.
Klettersteig:nein
Ausrüstung:normale Wanderausrüstung / Utensilien zur Hüttenübernachtung
Beliebtheit der Route:mäßig frequentiert
Hütten / Almen (bewirtschaftet):Krottenkopfhütte / Weilheimer Haus (1946m), bewirtschaftet, Übernachtungsmöglichkeit
Winterwanderung:nicht zu empfehlen
Verlauf: Eschenlohe (637m) – Pustertal Jagd Haus (nicht bewirtschaftet) – Abzweig zur "Hohen Kisten" (ca. 1890m) – ggf. Aufstieg auf die Hohe Kisten (1922m) – Weilheimer Haus (1946m) – ggf. Aufstieg zum Krottenkopf (2086m) – nördlich am Bischof (2033m) vorbei (Auf- u. Abstieg von südwesten) – Hoher Fricken (1940m) – Kuhflucht-Steig (führt in der Nähe der Frickenhöhle vorbei) – Farchant (672m)
Varianten:
  • Abstieg von der Weilheimer Hütte anch Wallgau (866m)
  • Abstieg von der Weiheimer Hütte über die Esterbergalm nach Farchant oder nach Garmisch-Partenkirchen
Besonderheiten / Beschreibung: Vom Bahnhof in Eschenlohe geht es an der Asamklamm (sehenswert, man sollte sich die Zeit nehmen um diese Klamm anzuschauen) ca. 1,5 Stunden auf einem Fahrweg zum Aufstieg am Krottenkopf. Ca. 5 m vor dem Einstieg zum Krottenkopf befindet sich ein kleiner Regenunterstand. Ab hier wird die Wanderung richtig schön. Auf einem kleinen Wanderpfad geht es zur Pustertalhütte (nicht bewirtschaftet). Allein dieser Wanderpfad entschädigt einen für den langen Weg über die Fahrstraße. Für diesen Weg benötigt man ca. 50 Minuten. Nachdem man ein kleines Kieferwäldchen durchquert hat, steigt man über ein Geröllfeld zum Sattel der Hohen Kisten auf. In diesem Gebiet befinden sich häufig Gämse. Der Weg zur Weilheimer Hütte, führt an der Hohen Kisten vorbei und dauert ungefähr 70 Minuten. Die Weilheimer Hütte wird von den Einheimischen auch als Korttenkopfhütte bezeichnet. Der Aufstieg auf die Hohe Kisten ist nur für Geübte zu empfehlen. Auf der Weilheimer Hütte kann dann übernachtet werden (in der Hauptsaison bitte vorher reservieren (Tel.: 0170 – 27 08 05 2 / Stand: Juni 2002)). Nachdem man sein Gepäck in der Hütte abgestellt hat, kann man noch kurz den Krottenkopf besteigen (ca. 15 Minuten Aufstieg). Am nächsten Tag geht es dann nördlich am Bischof zum Hohen Fricken weiter. Jetzt kann man entweder noch einen Abstecher auf den Bischof machen oder es geht gleich zum Hohen Fricken weiter. Auf dem Gipfel des Hohen Fricken steht dann die Entscheidung des weiteren Verlauf der Wanderung an. Ich habe mich für den sehr zu empfehlenden Abstieg nach Farchant über die Kuhfluchtfälle entschieden. Bei trockenem Wetter ist dieser sehr steile Abstieg ein schönes Erlebnis. Besonders reizvoll ist die Kuhflucht-Schlucht mit ihren Wasserfällen. Die in den Wanderkarten eingezeichnete Frickenhöhle ist sehr schwer zu finden (ich z. B. habe sie nicht gefunden, ich habe jedoch auch nicht richtig gesucht). Gemäß den Angaben in der einschlägigen Literatur sollten nur Höhlenforscher den Abstieg zu dieser Höhle wagen. Der "gewöhnliche" Wanderer / Abenteurer sollte sich dieser erheblichen Absturzgefahr nicht aussetzen. Am "Fuße" der Schlucht, also fast am Ende der Wanderung, empfängt einen ein wunderschöner Wasserfall. Sehr viele Touristen kommen extra wegen diesem netten Naturschauspiel nach Farchant. Am Bahnhof in Farchant halten schon seit längerer Zeit keine Züge mehr. Daher wird von hieraus der dem RVO Bus nach Garmisch oder nach Oberau benutzt. Die Busse fahren Werktags ca. alle 20 – 40 Minuten.
Karten:UK L 30 Karwendelgebirge 1:50 000, Bayerisches Landesvermessungsamt

 




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